Klassische Gitarre

Josef Greppmair

Im Gegensatz zur Westerngitarre und E-Gitarre hat die klassische Gitarre (ebenfalls spanische Gitarre oder Konzertgitarre genannt) ein breiteres Griffbrett. Charakteristisch ist auch die Kopfplatte mit den quer gesteckten Wirbeln. Außerdem wird sie mit teilweise umwickelten Nylonsaiten bespannt und nicht mit Stahlsaiten. Wie der Name schon sagt, wird sie hauptsächlich für klassische Stücke und als Soloinstrument gespielt und weniger im Band- oder Songbereich eingesetzt. Die Standardspielweise ist das Zupfen der Saiten (Fingerpicking) mit der Schlaghand. Vorteil für Anfänger: Die Saiten sind sehr viel weicher als die Stahlsaiten der E- oder Westerngitarre und die Finger tun am Anfang nicht so weh. Nachteil: Das breite Griffbrett verlangt eine starke Spreizung der Finger, was zunächst gewöhnungsbedürftig ist. Die Standardstimmung der Gitarre ist E A D G H E.
(Merke: Spanne nie Stahlseiten auf eine Gitarre mit einem unverstärkten Hals, sonst reißt dieser schnell ab!)